Referenzen

Lehmwellerhaus

Das Haus stand lange leer und war stark beschädigt. Doch die dicken Lehmwellerwände haben größtenteils widerstanden. Den üblichen muffigen Geruch kaputter alter Häuser fanden unsere Auftraggeber nicht vor und so begann die Sanierung des Massivlehmbaus.

Ausführlicher Artikel zum Haus von Achim Pilz auf Baubiologie.de

Sanierung eines Lehmhauses

Das Dachgeschoß soll ausgebaut werden. Dazu bedarf es der Ertüchtigung des Dachstuhls und einiger Umbauten.
Zunächst wurde die teilweise eingestürzte 60cm dicke Lehmwellerwand mir Lehmsteinen saniert.
Das Dach erhält ein Unterdach und eine Dämmung. Als Material verwenden wir dafür Holzweichfasern. Diese bieten neben guter Wärmedämmung auch einen guten sommerlichen Wärmeschutz. So erzielen wir im Dachgeschoß in Kombination mit Lehmbaustoffen ein sehr gutes Raumklima.
Mit dem beidseitigem Auftrag einer dicken Lehmputzschicht sind die Wellerwände für die nächsten 100 Jahre gesichert.
Eine neue Holzwangentreppe führt nun in das ausgebaute Dachgeschoß.
Wände, Dachschrägen und Decke sind im Dachgeschoß mit Lehm verputzt …
… im Erdgeschoß dito. Wohlige Wärme gibt die eingeputzte Wandheizung ab. Dielenböden bilden den unteren Raumabschluß.
Neue Hauseingangstür und Treppe aus Holz. Die Kante ist abgerundet, der Lehmputz natur ohne Anstrich.
Die alten Balken wurden aufgearbeitet. Hier hat der Lehmputz einen weißen Anstrich mit Lehmfarbe bekommen.
Ein altes Fenster eröffnet Einblicke.
Der Einzug in das sanierte Volllehmhaus steht kurz bevor. Die Fassade wird nach Einzug fertig gestellt.
Die Lehmwände werden mit einer unteren Lage Holzweichfaserplatten im Lehm verklebt gedämmt.
Als 2. Lage folgt eine Schilfdämmplatte, die sich mit einem passenden Kalkmörtel gut verputzen lässt.