Wandheizung

Mehr Wohlbefinden & Behaglichkeit: Wenn Sie Wert auf eine angenehme Strahlungswärme, energiesparendes Heizen und die optimaler Nutzung alternativer Energiequellen legen, empfehlen wir Ihnen Wandheizungssysteme. Diese setzen wir sowohl im Neubau als auch kombiniert mit einer Innendämmung in Altbauten ein.
Ähnlich wie die Sonnenstrahlen uns selbst im Winter wärmen, sorgt die Wandheizung für eine angenehme Wärme, die der herkömmlichen Heizung mittels Heizkörper überlegen ist. Wandheizungen sorgen mit ihrem hohen Strahlungsanteil für ein wohlig angenehmes Raumklima bei geringer Staubverwirbelung.

Foto: © Jan Kobel

Darüber hinaus ermöglicht das Wandheizungssystem nennenswerte Energieeinsparungen: Bei einer Oberflächentemperatur der Wand von 24 bis 29 °C wird die Strahlungswärme - trotz objektiv etwas geringeren Raumtemperaturen - subjektiv als angenehm empfunden. Ferner besticht die Wandheizung durch eine vergleichsweise geringere Vorlauftemperatur.

Foto: © Jan Kobel

Schon im alten Rom setzte man Fußboden- & Wandheizungssysteme ein: Die Römer beheizten Hohlräume in Boden und Wänden mit Hilfe von Abgasen oder warmer Luft (vgl. Schiebold 2010, S. 64).

Erste Warmwasser-Wandheizungen entwickelten die Engländer um 1910.
Foto: www.roma-antiqua.de / © Ludwig Witt


Lehmgrundofen

Grundöfen haben nicht nur eine unglaublich gemütliche und wohlige Raumwirkung. Die Strahlungs­wärme des Grund­ofens ist ebenso wohl­tuend und gesund, weil sie dieselbe Wellen­länge wie Sonnen­strahlen aufweist. Grund(brand)öfen sind Zeitbrand- bzw. Wärmespeicheröfen, bei denen ausschließlich Holz direkt auf dem Grund des Ofens abbrennt. Diese Technik kommt ohne Rost und Aschekasten aus, da bei der Holzverbrennung so hohe Temperaturen erzielt werden, dass es fast rückstandsfrei verbrennt. So erreichen Sie im Vergleich zu klassischen offenen Kaminen einen bedeutend höheren Wirkungsgrad.
Als Baumaterial eignen sich Scha­motte-, Ziegel- und Lehmsteine, Lehmmörtel und Lehmputz. Der Feuer­raum des Lehmgrundofens gibt die gespeicherte Wärme über viele Stun­den hinweg an den Raum ab. Seit einiger Zeit können Grundöfen auch mit einem Wärmetauscher für die Warmwasserproduktion versehen werden. Mehr Details finden Sie auf der Webseite unseres Partners Marius Dislich.

Grundofen im Aufbau...

... und vollendet


Lehmbackofen

Sie haben Lust, die uralte Tradition des ökologischen Bauens und Backens wiederzubeleben?
Schon vor über 4000 Jahren sollen die Ägypter erste Lehmöfen zum Backen genutzt haben. In Deutschland hatte im 19. Jahrhundert jedes Dorf mindestens einen gemeinschaftlich genutzten Lehmbackofen. Nachdem die Öfen vielerorts der Industrialisierung zum Opfer fielen, erlebt er derzeit eine Renaissance und mit ihm die ganz ursprüngliche, traditionelle Art des Backens.

Lehmbacköfen bestehen aus einem Feuer- & Backraum. Mit Hilfe eines Holzfeuers wird das Backofengewölbe erwärmt. Eine Lehmdämmschicht verhindert, dass die Wärme zu schnell entweicht. Hat der Ofen die gewünschte Backtemperatur erreicht, können Asche und Holzreste aus dem Backraum entfernt werden. Sie schließen Ihre Brote, Pizzen oder anderes Backgut ein und backen es so lang es knusprig ist.

Wenn Sie eine Backofen selbst bauen möchten, finden Sie hier eine Anleitung.


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