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Wir bauen nicht nur Häuser, wir schaffen natürliche Lebensräume.

Wir sind eine der ersten Lehmbau-Kooperationen in Thüringen. Seit 1998 betreuen wir ökologische Bauvorhaben. Unser wachsender Kundenstamm (Referenzen) zeigt das steigende Interesse an natürlichen Baustoffen sowie am innovativen & nachhaltigen Bauen. Unsere verantwortungsvollen Kunden fühlen sich in dem besonderen & gesunden Raumklima sehr wohl. Zugleich setzen Sie sich für den Erhalt der Umwelt ein.

Die Architekten & Planer Steffen Dachsel und Mario Lahn sind Ihnen gern bei der Planung Ihres ökologischen Bauvorhabens behilflich. Peter Multhauf, Stephan Töpfer, Jens Sikorska und Andrei Mazas verwirklichen Ihre Pläne und Ideen. Unter dem Namen lehm-bau-kunst kooperieren wir als Einzelunternehmer. So profitieren wir und Sie von unseren unterschiedlichen Erfahrungen, Fähigkeiten und Kompetenzen.


Steffen Dachsel

"Ein natürliches Materialgefühl & -empfinden bestimmen meine Arbeit."

Von der Ausbildung und der Arbeit zunächst als beurkundeter Baufacharbeiter, Bauingenieur und schließlich Dipl.-Ing. (FH) Architektur zum „Lehmbaumeister“ - ohne Urkunde, aber mit Leib und Seele!
Mein Interesse an nachhaltigen & natürlichen Bauweisen führte mich zu den Indianerdörfern nach Zentralamerika und zu alternativen Bauprojekten in Indien (u.a. Auroville), wo die Begeisterung für den Baustoff Lehm neue Nahrung erhielt und die Weichen für meinen weiteren beruflichen Werdegang stellte.
Nachdem ich 1996 das Erfurter Architekturbüro „ADOBE“ mitbegründete und einige ökologische Bauvorhaben bearbeiten durfte, gründete ich am 1. Februar 1998 die Fa. lehm-bau-kunst dachsel. Mein Ziel war es, planerisch ausschließlich ökologisch motivierte Auftraggeber zu bedienen und gleichermaßen Lehm- & Naturbaustoffe handwerklich solide zu verarbeiten.
Nachdem mich Peter zunächst als Praktikant, später als Partner bei der Ausführung unterstützte und schließlich den Betrieb übernahm, konzentriere ich mich seit 2010 ausschließlich auf die Planung, Betreuung und Weiterentwicklung ökologischer Bauvorhaben.
Als Mitglied im Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. sowie als Fachgruppenleiter der Interessengemeinschaft “Erfurter Grüne Hausnummer” engagiere ich mich berufs- und umweltpolitisch.


Mario Lahn

"Lehm erdet."

Nach meinem Architekturstudium an der FH Erfurt und dem berufsbegleitenden Studium Planungs- & Bauprojekt-Management an der FH Mainz war ich als Architekt in Erfurt, Mainz, Berlin sowie in Mulhouse (Frankreich) und auf Teneriffa (Spanien) tätig.
Das Lehmfieber packte mich 2005 in einer Vorlesung zum Lehmbau bei Dr.-Ing. Schroeder an der Bauhaus-Universität Weimar. Mich begeistert, dass diese natürliche besondere Erde so viel ökologischer, gesünder und nachhaltiger ist und z.B. in Kombination mit Stroh(ballen) Passivhausstandard erreichen kann. Hochmotiviert nahm ich gleich im Folgejahr am „Lehmexpress“ in Agdz in Marokko teil. Dort lernte ich beim Sanieren einer aus Lehm gebauten Kasbah, wie man mit Lehm Wände verputzt und ihn praktisch verarbeitet.
Seither frustrieren mich "unökologische Beton & Plaste-Projekte". Trotz der immer stärkeren Bauchschmerzen, die letztere in mir auslösten, ließ ich mich immer wieder von meinem Weg abbringen. Nach einer Sinnkrise 2011 fand ich in Peter, Stephan & Steffen endlich Kollegen, die meine Leidenschaft für ökologisches Bauen teilen. Die Arbeit mit den "lehm-bau-kunst-Brüdern" hat mich - im wahrsten Sinne des Wortes - wieder geerdet. Seither sind der Lehm und ich unzertrennlich. Endlich fühle ich mich bei der Arbeit pudelwohl mit meinem Lehm und mit den besten Kollegen, die ich je hatte. Endlich plane und baue ich konsequent und ausschließlich ökologisch.

Besonders gern leite ich Kinder & Erwachsene beim experimentieren mit Lehm an. Es fasziniert mich immer wieder von Neuen, Zeuge dieses kreativen Prozesses zu sein. Wir bieten z.B. Workshops für Kinder (Bau Dir Deine Stadt aus Lehm), Schüler und Erwachsene (Hütten & Lehmofenbau) an. Erstmals 2012 boten wir in Zusammenarbeit mit Frau Prof. Zimmermann von der FH Erfurt für Studenten der Architektur ein Praxisseminar zum Thema Lehm- & Strohballenbau an. Mehr dazu unter Bildung & Kreativität.


Peter Multhauf

"Natürlich mit Lehm"

Nicht so ganz erfüllt von meiner Ausbildung zum Maler & Lackierer entschloss ich mich für das Fachabitur für Gestaltung und begann ein Studium der Architektur.
Jedoch bemerkte ich schon sehr bald, dass mir die praktische Arbeit mit dem so vielseitigen, ökologischen und noch dazu so ästhetischen Baustoff Lehm sehr viel zufriedener machte. So brach ich mein Studium aus Liebe zum Lehmbau ab. Meine Leidenschaft für natürliches und nachhaltiges Bauen führte mich zu einem Praktikum bei Steffen Dachsel. Seit 2006 setzen wir gemeinsam ausschließlich ökologische Bauvorhaben und Restaurierungen um. 2012 qualifizierte mich auch "offiziell" zur "Fachkraft Lehmbau".
Wenn ich nicht gerade als Lehmbauer, Lehmbaukünstler oder Maler unterwegs bin, liebe ich es, mit der wunderbaren Mutter meiner drei Kinder den Kleinen beim Spielen und größer werden zuzusehen.


Stephan Töpfer

"Vertrauen in die fortschrittliche Rückbesinnung braucht Zeit"

Nachdem ich viele Jahre auf “kalten & leblosen” Baustellen umher geirrt bin, viele Jahre, in denen ich nicht hinterfragt habe, was ich tue und warum ich es tue, viele Jahre, in denen es mir im Großen und Ganzen auch egal war, was ich tue, viele Jahre, in denen ich sehr unglücklich war, aber nicht wusste warum, bin ich durch einen längeren Aufenthalt in einem kleinen Dorf in Malawi im Süden Afrikas mit einer Seite des Lebens konfrontiert worden, die ich bis dahin nur aus dem TV kannte und die mein Leben grundlegend verändern sollte.

Einer Weiterbildung zum Techniker für Denkmalpflege & Altbausanierung folgten erste Kontakte mit dem Baustoff Lehm, die mich u.a. auch zum „Lehmexpress“ nach Marokko führten. Bis dahin nicht wissend, nun aber realisierend, dass das Leben auf der Baustelle Spaß machen und sinngebend sein kann, folge ich diesem Weg nun seit sechs Jahren und fühle, noch lange nicht 'am Ziel' zu sein. Durch meine Erfahrungen weiß ich, dass im Lehm bzw. im Arbeiten mit diesem Baustoff unglaublich viel Potential steckt und das gilt es für mich in die Welt zu tragen.


Jens Sikorska

"Der Schatz liegt unter unseren Füßen."

Zwanzig Jahre arbeitete ich in der Baufirma von Ullrich Wolkowicz, bei der ich auch meine Ausbildung zum Maurer absolvierte. Zu den Haupttätigkeiten zählten der konventionelle Neubau und die Sanierung von Wohnhäusern grundständig von den Erdarbeiten über Fundamentarbeiten, Rohbau bis Putz. Dazu kam die Sanierung von Industriebauten und zum Teil Denkmalsanierungen. 2012 qualifizierte ich mich zum Maurer- und Betonbaumeister und schließlich ging mein langjähriger Lehrmeister in seinen wohlverdienten Ruhestand. Zwischenzeitlich lernte ich Peter kennen, sozusagen von Vater zu Vater, da unsere Kinder die gleiche Klasse besuchen. Bei ihm konnte ich erste Erfahrungen mit Lehm sammeln. Ich war überrascht, welche wunderbaren Eigenschaften dieser Baustoff besitzt und wie vielfältig er verwendet werden kann. Die lehm-bau-kunst-Brüder waren nunmehr meine neuen Lehrmeister. Fasziniert qualifizierte ich mich deshalb 2014 zur Fachkraft Lehmbau im Denkmalhof Gernewitz. Parallel zu meiner Tätigkeit als Maurer- Beton- und Lehmbauer beschäftige ich mich mit dem Umbau meiner Scheune zum Wohnhaus in Erfurt Molsdorf. Hierbei hatte ich immer die Hoffnung einen Schatz zu finden. Schließlich fand ich ihn bei Erdarbeiten: unter dem Mutterboden wartete Lehm darauf, durch unsere Hände Tun Form anzunehmen. Als Familienprojekt wurden daraus Lehmsteine geformt und Wände verputzt. Hinzu kommen Strohballen vom Feld in der Nähe als Dämmung. Ich empfinde es als ungemein bereichernd, dass ich zum Lehm gekommen bin und der Lehm zu mir und möchte deshalb das Bauen mit Lehm auch Anderen ermöglichen.


Andrei Mazas

"Grenzenlos mit Lehm"

Als ich Anfang des Jahrhunderts wieder mit Lehm in Berührung kam, waren meine Deutschkenntnisse noch mangelhaft. So sagte Steffen: „Merke dir, es heißt DER Lehm“ und so begann unsere Freundschaft und die zum Lehm. Zu Hause in Moldawien wollte man nicht glauben, dass die Deutschen mit Lehm bauen. Lehm, Holz, Stroh und Kalk sind doch Baustoffe für arme Leute – und arm sind die Deutschen nicht. Doch gerade hier in Moldawien habe ich gelernt, mit Lehm zu bauen. Mein Elternhaus besitzt massive Lehmwände aus selbst gefertigten Lehmsteinen. Auch die Decken, Fußböden und der Ofen sind wie vielerorts aus selbst hergestellten Lehmbaustoffen. Erst in Deutschland ist mir klar geworden, was der Lehm in sich hat. Durch die Mitarbeit an vielen Lehm-Baustellen zusammen mit meinen Lehmbrüdern habe ich noch viel dazu gelernt. Lehm ist Asbach uralt aber auch modern – und eben grenzenlos!